Inspiriert durch die Arbeit mit Menschen und die Religion entstanden die Bilder der Krefelderin ADIAM HAILESILLASSIE. Zudem haben Reisen und Aufenthalte in Eritrea, Rom, dem Sudan und Ägypten die Motivauswahl und die Malweise beeinflusst. Ölfarbe und Naturmaterialien werden in den Werken der Autodidaktin kombiniert. Oftmals werden die Leinwände mit Bambus, Papier, Sand oder Steinen grundiert, um den Bildern mehr Tiefe zu verleihen. Die Künstlerin, die aus Eritrea stammt, verwendet mit Vorliebe leuchtende Farben und Naturtöne, aber auch metallische Farben wie Gold, Silber und Bronze. Durch Einwirkung von Licht erstrahlen die Metallpigmente in besonderem Glanz. (bis 30. Juni)
Die Vernissage wird musikalisch untermalt.
Die Songs der Band aus der Hauptstadt hüllen kluge, moderne Texte in cineastischen Breitwand-Pop mit hemmungslosen Arrangements. PRAG spielen auf Hackbrettern, Mandolinen, Knackbässen und mit unseren innigsten Gefühlen. Definitiv mehr Zirkus als Berliner Schule. Die erste Single „Sophie
Marceau“ bildet das PRAG-Universum wunderbar ab, er bleibt im Ohr und strahlt eine für die Berliner typische, augenzwinkernde Nostalgie aus. „Große Musik und große Gedanken sind oft schwer von Kitsch zu trennen“, gibt die Band um Nora Tschirner unumwunden zu.