Heder

Aktuelles Programm - Lesung

Max Goldt liest alte und neue Texte

Donnerstag, 06. Oktober 2016 - Einlass: 19:00 - Beginn: 20:00 - Vorverkauf 14,50€, zzgl. Gebühren - Abendkasse 17,00€

Genre: Lesung
Bestuhlung: vollbestuhlt

Max Goldt, geboren 1958 in Göttingen, lebt in Berlin. Er bildete zusammen mit Gerd Pasemann das Musikduo "Foyer des Arts", in welchem er eigene Texte deklamierte. Max Goldt hat zusammen mit Katz zehn Comicbände herausgebracht. Er bereist nicht selten den deutschen Sprachraum als Vortragender eigener Texte. 1997 wurde ihm der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor verliehen, 1999 der Richard-Schönfeld-Preis für literarische Satire, 2008 der Kleist-Preis und der Hugo-Ball-Preis und 2016 der Göttinger Elch.
"Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind. Max Goldt gehört gelesen, gerühmt und ausgezeichnet", lobt kein Geringerer als Daniel Kehlmann.

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Johann von Bülow liest Loriots „Der ganz offene Brief“

Sonntag, 16. Oktober 2016 - Einlass: 19:00 - Beginn: 20:00 - Vorverkauf 18,00€, zzgl. Gebühren - Abendkasse 25,00€

Genre: Lesung

In den Jahren 1957 bis 1961 erschien in der Illustrierten "Quick" die Kolumne „Der ganz offene Brief“. Der Verfasser, ein gewisser Loriot, zeichnet in seinen Briefen ein Sittengemälde der jungen Bundesrepublik und macht den ersten Schritt vom Illustrator zum Autor. Loriots knappe, immer pointierte Ansagen als Fernsehmoderator sind hier bereits angelegt. Ebenso die Sketche, mit denen er ein Jahrzehnt später ein
Massenpublikum faszinieren sollte. Abrundende Zeichnungen dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Johann von Bülow, bekannt aus Filmen wie "Das Adlon", "Der Minister" und "Die Spiegel-Affäre" trägt Loriots jüngst wiederentdeckte und als Buch veröffentlichte Briefe erstmals auf einer Bühne vor.

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Oliver Kalkofe und Dietmar Wischmeyer alias Die Arschkrampen - "Das Leben ist eine Deponie"

Dienstag, 25. Oktober 2016 - Einlass: 19:00 - Beginn: 20:00 - Vorverkauf 28,00€, zzgl. Gebühren

Genre: Lesung
Veranstalter: Rhein-Konzerte
Bestuhlung: vollbestuhlt

Oliver Kalkofe und Dietmar Wischmeyer alias Ferkel und Kurt sind "Die Arschkrampen", Deutschlands ältestes Hardcore-­Team. Sie haben die deutsche Sprache bereichert und zugegöbelt, gefeiert und beleidigt. Wenn die beiden jetzt wieder das Publikums-­Gezuppel an die Theke bitten, dann darf man eine Lesung der Extraklasse erwarten, die sowohl niederste Instinkte befriedigt, als auch ewige Fragen des Seins beantwortet. Kurt
und Ferkel sind die wahren Götter einer versifften Welt, Wischmeyer und Kalkofe ihre Propheten. Sichere Dir
die Eintrittsberechtigungsausweise bei Deiner Ausgabestelle, das kommt nicht wieder.

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Michael Nast "Generation Beziehungsunfähig"

(Eine Veranstaltung der Kulturfabrik im Seidenweberhaus)

Sonntag, 18. Dezember 2016 - Einlass: 19:00 - Beginn: 20:00 - Vorverkauf 13,00€, zzgl. Gebühren - Abendkasse 16,00€

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Genre: Lesung
Veranstalter: Kulturfabrik Krefeld e.V.
Bestuhlung: vollbestuhlt

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Nicole Jäger

"Ich darf das, ich bin selber dick"

Sonntag, 15. Januar 2017 - Einlass: 19:00 - Vorverkauf 22,80€, zzgl. Gebühren

Genre: Lesung
Veranstalter: Meyer Konzerte
Bestuhlung: vollbestuhlt

Kabarettistische Lesung für alle Gewichtsklassen
Nicole Jäger hat in den vergangenen sieben Jahren 170 Kilo abgenommen. Anfang 2016 landete sie mit ihrem Buch „Die Fettlöserin – Eine Anatomie des Abnehmens“ einen SPIEGEL-Bestseller, ihre Story ging durch alle Medien. Jetzt kann man die
34-Jährige mit ihrem Bühnenprogramm „Ich darf das, ich bin selber dick“ live erleben – am Sonntag, 19. März 2017, in der Kulturfabrik Krefeld.
Nicole Jäger bringt nicht nur ihren Bestseller „Die Fettlöserin“ als kabarettistische Lesung, sondern auch 170 Kilo auf die Bühne. Was nur noch die Hälfte ihres alten Gewichts ist. In ihrem Programm „Ich darf das, ich bin selber dick“ wirft Jäger einen ebenso schonungslosen wie witzigen Blick auf die Geschichte ihrer Gewichtsabnahme, auf Diätmythen und Umstände, die das Fettsein echt lästig machen.
Mit gnadenloser Präzision arbeitet sich Nicole Jäger an den Problemen ab, die Übergewicht mit sich bringt, und zieht dabei voller Lust die Diätindustrie ebenso durch den Kakao wie sich selbst. „Im Gegensatz zu einer Diät hat Lachen noch nie beim Abnehmen geschadet“, sagt Jäger. Ganz ehrlich zeigt die 34-Jährige auch die tragischen Momente des Dickseins auf. Gleichzeitig analysiert sie messerscharf die Häme, der Übergewichtige in der Gesellschaft ausgesetzt sind.
Mit „Ich darf das, ich bin selber dick“ feiert Nicole Jäger derzeit große Erfolge. Die Mischung aus Selbstironie und Selbsterkenntnis, aus Gelassenheit und vehementer Direktheit kommt an. Dass sie als dicke Frau mit fast 170 Kilo Gewicht heute Menschen mit gestörtem Essverhalten berät – man glaubt es ihr sofort. Wegen ihrer eigenen Geschichte, wegen ihrer gnadenlosen Offenheit, wegen ihrer Glaubwürdigkeit. Sie ist einer der wenigen Menschen, die es geschafft haben, über 170 Kilo ohne Magenverkleinerung oder Crash-Diäten abzunehmen.
Die Lesung mit Kabarett-Elementen, Stand-up-Comedy und Poetry Slam begeistert Menschen jeder Gewichtsklasse. Lustig, informativ, unterhaltsam, nachdenklich.

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Heinz Strunk

Der goldene Handschuh

Donnerstag, 23. März 2017 - Einlass: 19:00 - Beginn: 20:00 - Vorverkauf 16,00€, zzgl. Gebühren

Genre: Lesung
Bestuhlung: vollbestuhlt

Dieser phantastisch düstere, grell komische und unendlich traurige Roman ist der erste des Autors, der ohne autobiographische Züge auskommt. Ein Strunkbuch ist es trotzdem ganz und gar. Sein schrecklicher Held heißt Fritz Honka – für in den siebziger Jahren aufgewachsene Deutsche der schwarze Mann ihrer Kindheit, ein Frauenmörder aus der untersten Unterschicht, der 1976 in einem spektakulären Prozess schaurige Berühmtheit erlangte. Honka, ein Würstchen, wie es im Buche steht, geistig und körperlich gezeichnet durch eine grausame Jugend voller Missbrauch und Gewalt, nahm seine Opfer aus der Hamburger Absturzkneipe „Zum Goldenen
Handschuh“ mit.

Strunks Roman taucht tief ein in die infernalische Nachtwelt von Kiez, Kneipe, Abbruchquartier, deren Bewohnern das mitleidlose Leben alles Menschliche zu rauben droht. Mit erzählerischem Furor, historischer Genauigkeit und ungeheurem Mitgefühl zeichnet er das Bild einer Welt, in der nicht nur der Täter gerichtsnotorisch war, sondern auch alle seine unglücklichen Opfer. Immer wieder unternimmt der Roman indes Ausflüge in die oberen Etagen der Gesellschaft, zu den Angehörigen einer hanseatischen Reederdynastie mit Sitz in den Elbvororten, wo das Geld wohnt, die Menschlichkeit aber auch nicht unbedingt. Am Ende treffen sich Arm und Reich in der Vierundzwanzigstundenkaschemme am Hamburger Berg, zwischen Alkohol, Sex, Elend und Verbrechen: Menschen allesamt, bis zur letzten Stunde geschlagen mit dem Wunsch nach Glück.

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Titanic BoyGroup "Comeback - Die Rückkehr der Satire-Zombies"

Donnerstag, 04. Mai 2017 - Einlass: 19:00 - Beginn: 20:00 - Vorverkauf 19,00€, zzgl. Gebühren - Schüler und Studenten 16,00€

Genre: Lesung
Veranstalter: Rhein-Konzerte
Bestuhlung: vollbestuhlt

Ausverkaufte Hallen, ohnmächtige Omas, Millionen zufriedener Kunden – die "Supergruppe der Satirezene" (Süddeutsche Zeitung) findet einfach keine Ruhe. Als Titanic BoyGroup bespielen die drei ehemaligen Chefredakteure MdEP Martin Sonneborn (Grimme-Preis), Thomas Gsella (Robert-Gernhardt-Preis) und Oliver Maria Schmitt (Henri-Nannen-Preis) seit zwei Jahrzehnten sämtliche deutschsprachigen Bühnen von Zürich bis Hamburg und Berlin (bei Polen) und zaubern ein Lächeln auf die Gesichter ihres verhärmten Publikums. Die drei sind längst Legende: Sie wurden vom Papst verklagt, dem Bundespräsidenten und der FIFA, sie eroberten Parlamente und überlebten Terroranschläge, wurden ausgebuht, bejubelt und gefeiert. In ihrem brandneuen Programm präsentieren sie die ältesten Pointen der westlichen Welt, Geschmacklosigkeiten auf höchstem Niveau, anspruchsvolle Zoten und verbotene Witze auf Kosten unbeteiligter Dritter (Hitler, Assad, Helene Fischer). Also raus aus der Bude, rein ins Gemetzel – gönnen Sie sich diesen untoten Abend mit Olly, Marty und Thommy, den drei Zombies aus dem Scherzbergwerk des Grauens. Bei Nichtgefallen kein Geld zurück.

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