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Archiv - Karpatenhund

KARPATENHUND supp. Oh, Napoleon

17. März 2010
19:30
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umagazine piranha musicexpress melodie & rhythmus

Einen tiefen Blick ins Melancholie-Mikroskop hat die Band KARPATENHUND gewagt. Man kann den neuen Longplayer „Der Name dieser Band ist Karpatenhund“ auch das graue Album nennen. Weil es gummitwistend hin und her springt, zwischen dem weißen Rauschen und dem bösen schwarzen Ungewissen, zwischen gleißend heller Hoffnung und tiefdunkler Verstörung. Mit Liedern, die beim ersten Kuss schon ans Schlussmachen denken und sich beim Emporsegeln für den Absturz rüsten. Das könnte einige Menschen wundern, die die Band KARPATENHUND bisher als bubblegumbunte Combo gesehen haben. Das zweite Album der Kölner ist vielmehr ein Pop-Poesiealbum mit Eselsohren, unter denen sich überraschende Zitate und rasend schöne Schrecklichkeiten verbergen. Wenn man es aufklappt, kann man ein Leonard-Cohen-Zitat, eine Smiths-Anspielung oder das angepluckerte „Fade to grey“-Toktoktoks entdecken. Manchmal ist die Musik fast ausgemergelt, kühl und knapp. Dann kommen einem Cure, Devo und natürlich die Talking Heads in den Sinn.

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KARPATENHUND supp. Oh, Napoleon

17. März 2010
19:30
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umagazine piranha musicexpress melodie & rhythmus

Einen tiefen Blick ins Melancholie-Mikroskop hat die Band KARPATENHUND gewagt. Man kann den neuen Longplayer „Der Name dieser Band ist Karpatenhund“ auch das graue Album nennen. Weil es gummitwistend hin und her springt, zwischen dem weißen Rauschen und dem bösen schwarzen Ungewissen, zwischen gleißend heller Hoffnung und tiefdunkler Verstörung. Mit Liedern, die beim ersten Kuss schon ans Schlussmachen denken und sich beim Emporsegeln für den Absturz rüsten. Das könnte einige Menschen wundern, die die Band KARPATENHUND bisher als bubblegumbunte Combo gesehen haben. Das zweite Album der Kölner ist vielmehr ein Pop-Poesiealbum mit Eselsohren, unter denen sich überraschende Zitate und rasend schöne Schrecklichkeiten verbergen. Wenn man es aufklappt, kann man ein Leonard-Cohen-Zitat, eine Smiths-Anspielung oder das angepluckerte „Fade to grey“-Toktoktoks entdecken. Manchmal ist die Musik fast ausgemergelt, kühl und knapp. Dann kommen einem Cure, Devo und natürlich die Talking Heads in den Sinn.

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